Brand- und Feuerschäden an Solaranlagen

Brände an Solaranlagen entstehen beispielsweise durch Blitzeinschläge, indem die extrem hohe Spannung von mehreren Tausend Volt zu Überspannungsschäden führen. Weiterhin können Solarkabel mit defekter Isolation einen Lichtbogen erzeugen, und so einen Brand auslösen. Beschädigte Kabel können das Ergebnis von mehreren Gefahren sein. Die häufigste Ursache ist die fehlerhafte Verkabelung durch den Installateur. Oft scheuern die losen Kabel an scharfen Kanten oder Ziegeln. Hierdurch kann die Isolierung erheblich beschädigt werden. Ein weiteres Problem stellt der Marder dar. Mit seinen kleinen spitzen Zähnen, durchtrennt er die Isolierung der Solarkabel im Handumdrehen. Defekte Kabel können die Lichtbögen und Kurzschlüssen führen. Die extreme Hitze lässt die Kabel schmoren und kann auf die umliegenden Materialien wie z.B. Holz übergreifen.

Eine Umfrage des Fraunhofer Instituts für solare Energiesystem ISE und des TÜV Rheinland hat ergeben, dass es bis Januar 2013 zirka 180 Fälle gegeben hat, in denen eine Photovoltaikanlage einen Brand ausgelöst hat. In 42 Prozent der Fälle war das Haus mit betroffen. Bei rund 1,3 Millionen Anlagen in Deutschland hat es  also bei 0,015 Prozent der Anlagen gebrannt. Die Schlussfolgerung ist, dass das Risiko gering, aber vorhanden ist. Durch regelmäßige Wartung und fachmännische Installation kann es deutlich gesenkt werden.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Ihre Anlage fachmännisch installiert worden ist, kann ein unabhängiges Gutachten helfen, Ansprüche geltend zu machen. Sprechen Sie uns einfach an. Wir überprüfen Ihre Anlage samt Verkabelung.


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